FT Preetz setzte dem Tabellenführer zu

Preetz – In der Volleyball-Verbandsliga der Herren hatte die FT Preetz zum Rückrundenstart den Tabellenführer aus Husum am Rande der ersten Niederlage. Trotz einer 2:0-Satzführung musste man nach dem Tiebreak die Punkte in der Halle lassen. Mehr Glück hatte in dieser Beziehung die zweite Mannschaft der FT Preetz, die in der Landesliga gegen FT Adler Kiel II nach zwei Stunden Arbeit in fünf heiß umkämpften Sätzen gewann.
 

Gehörte zu den Besten im FTTeam: Lothar Peuker. Foto rha

Husum - FT Preetz I 3:2
In einem Spiel auf hohem Niveau hatten die Preetzer im ersten Satz vielleicht das glücklichere Ende. „Den zweiten Satz haben wir aber vor allem dank unserer sensationellen Blockarbeit und dem ideenreichen Zuspiel von Patrick Rothenhagen wirklich dominiert“, berichtete Spielertrainer Michael Koch. Aber der Sack wollte nicht zu. Husum, angefeuert durch ohrenbetäubenden Lärm seiner Fans, wachte auf. Bei den Preetzern schlichen sich kleine Fehler ein, unglückliche Netzroller brachten für die Gastgeber zusätzliche Motivation. „Aus diesem Loch sind wir leider nicht wieder herausgekommen“, meinte Michael Koch. Der Tiebreak wurde dann frühzeitig „abgeschenkt“. Nun steht man vor dem Jahreswechsel nur zwei Zähler vom Abstiegsplatz entfernt, doch auch zum dritten Platz fehlen nur zwei Punkte. Michael Koch bleibt gelassen: „Immer, wenn wir in voller Besetzung spielen konnten, haben wir gewonnen.“ Und so steht die Verletzungsfreiheit des Kaders ganz oben auf seiner Weihnachtswunschliste.
FT I: Rothenhagen, Koch, Naleschinski, Howe, Löck, Bauer, Sandrowski.


Adler Kiel II - FT Preetz II 2:3
„Hauptsache zwei Punkte“, kommentierte Spielertrainer Dierk Tiessen nach dem Zwei-Stunden-Marathon. Keine Frage: Der Adler-Nachwuchs zeigte sich im Vergleich zur 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel deutlich verbessert. Auf der anderen Seite wurde es aber auch deshalb so eng, weil die Preetzer phasenweise hinter ihren Möglichkeiten blieben. Wenig Druck aus den Angaben und ein durchsichtiges Angriffsspiel kosteten nicht nur den zweiten Satz. „Eine Schwächephase, das haben wir manchmal“, meinte Mannschaftssprecher Rudi Gaspary lapidar. Typisch für den gesamten Spielverlauf war das Ende des vierten Satzes: Aus einem 17:19-Rückgang ging Preetz mit 22:20 in Führung, und trotzdem ließ man sich erneut von Adler II überholen. Im Tiebreak war beim Stand von 14:10 eigentlich alles klar. Doch erst als die Kieler die dritte Angabe ins Aus schlugen, durfte man sich wirklich freuen.
FT II: Peuker, Tiessen, Dibbern, Weber, Wessoly, Ahrens, Harmuth,Schmidt, Stelck, Gaspary. rha

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