Achterbahnfahrt für die Zuschauer 

Volleyball-Verbandsliga: Soll erfüllt - FT Preetz gewann ein Spiel 

Der Preetzer Michael Koch findet in dieser Szene keine Lücke gegen den sprungstarken Husumer Block. Foto rha

Preetz – Beim Heimspieltag in der Volleyball-Verbandsliga haben die Herren der FT Preetz mit einem Sieg und einer Niederlage gegen die Nummern drei und zwei der Tabelle sportlich ihr Soll erfüllt. In der Kategorie „Spaß und Spannung“ wurden die Zuschauer in zehn Sätzen auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen. 
FTP – Wiker SV 3:2 (25:21, 17:25, 18:25, 25:21, 15:13) 
Als „ein bisschen lau“ bezeichneten die Zuschauer den FT-Angriff in den ersten drei Sätzen. Die Feldabwehr des Tabellendritten war gut postiert und folgerichtig lag man mit 1:2-Sätzen „verdient“ hinten. Als Spielertrainer Michael Koch sich selbst einwechselte, wurden die Angriffe zwingender und im Tiebreak rettete man schließlich nach 110 Minuten den Sieg und zwei wichtige Punkte ins Ziel. 
FTP– TSV Husum 2:3 (14:25, 17:25, 25:19, 26:24, 10:15) 
Nachdem das Soll des Heimspieltages erfüllt war, sah es zunächst so aus, als wollte man mit einigermaßen Anstand das Restprogramm abhaken. Vieles erinnerte an den letzten Heimspieltag, als die Preetzer FT Adler II in fünf Sätzen niederrangen und dann gegen Adelby mit 0:3 untergingen. Die Husumer waren größer, jünger „und leichter“, wie auf der Tribüne ergänzt wurde. Bei der FT hakte es überall: Eine unkonzentrierte Annahme, wenig Bewegung, halbherzige Blockarbeit. Doch nach zwei vergeigten Sätzen brachten Leidenschaft, Kampfgeist und Spielwitz die Husumer Fassade zum Bröckeln. Gerade hatten auch die Fans wieder Spaß am Spiel ihrer FT gefunden, da führten die Gäste mit 19:9 im vierten Satz. „Noch 16“, wurden die Preetzer angefeuert und die drehten den Satz gegen einen immer unsicherer werdenden Gegner. Der Fehlstart wiederholte sich jedoch im Tiebreak: Nach 3:12 gelang nur noch eine kosmetische Korrektur und Husum behielt wie zum Saisonauftakt mit 3:2 Sätzen die Oberhand. 
FT: Bauer, Carstensen, Howe, Koch, Petroschka, Puls, Rothenhagen, Sandrowski, Naleschinski, Dibbern. 

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