„Alte Zicken“ waren kaum zu bremsen

Zwei Kieler Teams entführten die Pokale beim Preetzer Volleyballturnier

Auf Zuspiel von Stephan Schmidt konnte Sven Wessoly diesen FT-II-Angriff erfolgreich abschließen. Foto rha

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Preetz – Beim Osterturnier der FT Preetz setzten sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Volleyball-Teams aus der Landeshauptstadt Kiel durch.
Die Gastgeber schafften durch einen Sieg im kleinen Finale den Sprung auf Rang drei. Der Sieg bei den Damen ging an die „Alten Zicken“. Unter diesem Namen firmierte ein Team, in dem sich mit Petra Koch-Dibbern, Monika Wieben und Ulrike Kroggel auch drei ehemalige FTSpielerinnen befanden. Im Endspiel setzte sich das Team gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagene Mannschaft vom Niendorfer TSV in zwei Sätzen durch. Den PTSV-Damen gelang zwar kein Satzgewinn, doch dem jungen Kader steht die eigentliche Bewährungsprobe noch bevor: Am 30. April möchte man sich im Relegationsturnier in Neumünster erneut für die Bezirksliga qualifizieren. Insofern war das Turnier ein guter Test gegen durchweg höherklassige Konkurrentinnen, in dem man gute Ansätze zeigte.
Auch bei den Herren ließen es sich die Preetzer nicht nehmen, den letzten Platz zu belegen. Die FT II geht mit dem Attribut „kein Tiebreak-Gewinn“ in die Turniergeschichte ein. In der Vorrunde wurden alle vier Spiele im Tiebreak des dritten Satzes verloren. Andererseits durften die Preetzer an diesem ersten Spieltag als einziges Team einen Satzgewinn gegen den späteren Sieger Uni Kiel feiern. Die FT I beendete die Vorrunde auf dem ersten Platz. Im Halbfinale unterlag man dem Eimsbütteler TV (ETV) mit 1:2 Sätzen. So traf man im Spiel um Platz drei erneut auf die Fendt-Betriebssportgruppe. Und wie in der Vorrunde reichte es zu einem 2:1-Erfolg. Diesmal musste der FT-Kader aber Nervenstärke beweisen, denn im Tiebreak galt es, beim Stand von 12:14 zwei Matchbälle abzuwehren. Im Finale traf der ETV als Aufsteiger in die Hamburger Landesliga auf die Uni Kiel. Der Kader aus Kieler Regionalliga- und Verbandsligaspielern setzte sich mit 25:20/18:25/15:6 durch. Nach dem zweiten Satz analysierte Kiels Coach Christoph Schimanski: „Die schlagen nur diagonal.“ Mit 15:6 war der Tiebreak dann schnell abgehakt.
Bei der Siegerehrung durfte sich Mannschaftsführer Florian Saß von seinem ehemaligen Trainer Michael Koch beglückwünschen lassen. Als FT-Spieler hatte der Sportstudent jahrelang vergeblich um den Turniersieg gekämpft.


Abschlusstabellen
Damen: 1. Alte Zicken; 2. Niendorfer TSV; 3. Elmshorn; 4. Schnecken, Ball, Bücken; 5. MTV Heide; 6. Kieler TV; 7. VfL 93 Hamburg; 8. PTSV (Karolin Saß, Marike Fröhlich, Janina Buhr, Janina Hörmann, Sarah Köhnke, Marike Neumann, Kirsten Mundin, Regine, Marlene und Irene Pauselius).
Herren: 1. Uni Kiel; 2. Eimsbütteler TV; 3. FT I (Michael Koch, Falk Howe, Sven Carstensen, Patrick Rothenhagen, Patrick Petroschka, Thorsten Stein, Eike Löck, Dennis Naleschinski, Ulrich Brandenburg); 4. Betriebssportgruppe Fendt; 5. SV Adelby; 6. Potsdam; 7. MTV Heide I; 8. MTV Heide II; 9. 4 Memmen und 1 Blinder; 10: FT II (Markus Möhring, Timo Weber, Rudi Gaspary, Sven Wessoly, Thore Harmuth, Dierk Tiessen, Stephan Schmidt, Thorsten Dibbern, Dirk Neumann). rha